Die Cannabis Wachstumsphase, auch Vegetationsphase genannt, liegt zwischen Sämlingsphase und Blüte. In dieser Zeit entwickelt die Pflanze vor allem Wurzeln, Stängel, Blätter und Seitentriebe. Bei photoperiodischen Cannabispflanzen lässt sich die Dauer indoor über den Lichtzyklus steuern, während Autoflowers nach ihrem genetisch bestimmten Entwicklungszeitplan in die Blüte wechseln.
Ein Lichtzyklus von 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit ist bei photoperiodischen Pflanzen in der Wachstumsphase weit verbreitet. Ebenso wichtig sind ein stabiles Klima, angepasstes Gießen, ausreichend Wurzelraum und eine Nährstoffversorgung, die zum Substrat und zur Entwicklung der Pflanze passt.
In diesem Guide erfährst du, wann die Cannabis Wachstumsphase beginnt, wie lange sie dauern kann und worauf du bei Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Gießen, Düngung, Umtopfen und Training achten solltest. Den gesamten Lebenszyklus von der Keimung bis zur Ernte findest du in unserem Überblick zu den Cannabis Wachstumsphasen.
Hinweis: Dieser Beitrag richtet sich an volljährige Leser. Beachte immer die geltenden Regeln an deinem Standort.

Die Cannabis Wachstumsphase auf einen Blick
| Bereich | Praktische Orientierung |
|---|---|
| Beginn | nach der Sämlingsphase oder nach erfolgreicher Bewurzelung eines Stecklings |
| Hauptaufgabe | Wurzeln, Stängel, Blätter und Seitentriebe aufbauen |
| Photoperiodisch indoor | 18/6 ist ein weit verbreiteter Lichtzyklus |
| Autoflower | kürzere, genetisch gesteuerte Wachstumsphase vor der automatischen Blüte |
| Training | LST und bei gesunden photoperiodischen Pflanzen auch Topping möglich |
| Ende | bei photoperiodischen Indoor-Pflanzen durch Einleitung der Blüte |
Was ist die Cannabis Wachstumsphase?
Die Cannabis Wachstumsphase ist die vegetative Entwicklungsphase zwischen dem jungen Sämling und der eigentlichen Blüte. Die Begriffe Wachstumsphase, Vegetationsphase und vegetative Phase bezeichnen beim Cannabisanbau meist denselben Entwicklungsabschnitt.
Die Pflanze konzentriert ihre Energie in dieser Zeit vor allem auf ihre vegetative Struktur und bildet noch keine ausgeprägten Blüten.
Typisch für die Vegetationsphase sind:
- ein größer werdendes und stärker verzweigtes Wurzelsystem,
- kräftigere Stängel und Seitentriebe,
- mehr Blattfläche für die Photosynthese,
- neue Knoten und Verzweigungen,
- eine stabile Pflanzenstruktur für die spätere Blüte.
Das Ziel ist nicht, die Pflanze möglichst schnell groß werden zu lassen. Wichtiger ist ein gesundes Wachstum, das zum verfügbaren Platz, zur Topfgröße und zum geplanten Anbaustil passt.
Wann beginnt die Cannabis Wachstumsphase?

Die Cannabis Wachstumsphase beginnt nicht an einem exakt festgelegten Kalendertag. Der Übergang von der Sämlingsphase zur Vegetationsphase verläuft fließend. Typischerweise ist er erreicht, wenn die junge Pflanze mehrere echte Blattpaare besitzt und deutlich aktiver neues Wachstum bildet.
Typische Anzeichen sind:
- regelmäßig entstehende neue Blattpaare,
- ein stabiler werdender Hauptstängel,
- erste deutliche Seitentriebe an den Knoten,
- zunehmendes Wurzelwachstum,
- ein mit der Pflanzengröße steigender Wasserverbrauch.
Bei Stecklingen beginnt aktives vegetatives Wachstum, sobald sie erfolgreich bewurzelt sind und wieder neue Blätter und Triebe bilden.
Wenn du noch vor dieser Phase stehst, findest du den vorherigen Schritt in unserem Guide zum Cannabis Samen keimen.
Wie lange dauert die Cannabis Wachstumsphase?

Die Dauer der Cannabis Wachstumsphase ist nicht für jede Pflanze gleich. Genetik, Anbauform, Topfgröße, Training und verfügbarer Platz beeinflussen, wie lange vegetatives Wachstum sinnvoll ist.
Bei photoperiodischen Pflanzen kannst du die Dauer indoor weitgehend selbst bestimmen, solange du einen langen Lichttag beibehältst. Viele Indoor-Grows nutzen mehrere Wochen Vegetationszeit. Einen festen Zeitraum, der für jedes Setup optimal ist, gibt es jedoch nicht.
Eine kurze Wachstumsphase kann sinnvoll sein, wenn wenig Höhe zur Verfügung steht oder mehrere kleinere Pflanzen eingesetzt werden. Eine längere Vegetationsphase ermöglicht mehr Wurzel-, Blatt- und Triebmasse, benötigt aber auch entsprechend mehr Platz.
Outdoor kann die Wachstumsphase bei photoperiodischen Pflanzen deutlich länger dauern, weil der natürliche Übergang zur Blüte von Tageslänge und Jahreszeit beeinflusst wird.
Autoflowers lassen sich dagegen nicht beliebig lange vegetativ halten. Ihr Übergang zur Blüte wird hauptsächlich durch Alter und Genetik bestimmt.
Was unterscheidet photoperiodische Pflanzen und Autoflowers in der Wachstumsphase?

Der wichtigste Unterschied liegt in der Kontrolle über die Dauer der Vegetationsphase. Photoperiodische Cannabispflanzen reagieren auf die Tageslänge, Autoflowers hauptsächlich auf ihren genetisch bestimmten Entwicklungszeitplan.
Photoperiodische Cannabispflanzen
Indoor bleiben photoperiodische Pflanzen bei langen Lichttagen im vegetativen Wachstum. Dadurch kannst du ihnen mehr Zeit für Wurzelentwicklung, Umtopfen und Training geben, bevor du die Blüte einleitest.
Autoflowers
Autoflowers beginnen unabhängig von einer Umstellung auf 12/12 nach einer vergleichsweise kurzen Wachstumsphase zu blühen. Dadurch bleibt weniger Zeit, um starken Stress oder Wachstumsverzögerungen auszugleichen.
Bei Autoflowers sind ein stabiler Start, ausreichend Wurzelraum und möglichst wenig unnötiger Stress deshalb besonders wichtig.
Welcher Lichtzyklus passt zur Cannabis Wachstumsphase?
Für photoperiodische Cannabispflanzen ist 18/6 ein weit verbreiteter Lichtzyklus in der Wachstumsphase: 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit. Auch längere Lichtphasen wie 20/4 werden verwendet.
Mehr Lichtstunden sind allerdings nicht automatisch besser. Stromverbrauch, Temperatur und Wasserbedarf steigen ebenfalls. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Dauer, sondern auch die Lichtintensität am Blätterdach.
Wie bestimmst du den richtigen Lampenabstand?
Ein pauschaler Abstand wie 30 oder 40 Zentimeter funktioniert nicht für jede Lampe. Leistung, Optik und Bauform unterscheiden sich deutlich.
Orientiere dich zunächst an den Angaben des Herstellers und beobachte die Pflanzenspitzen. Werden die oberen Blätter ungewöhnlich hell, trocken oder rollen sich nach oben, können Lichtintensität oder Abstand eine Rolle spielen.
Mehr zur Diagnose findest du im Guide zu Cannabis Lichtstress.
Wie erkennst du zu wenig Licht?
Bei zu wenig Licht wächst Cannabis häufig stärker in die Höhe. Die Abstände zwischen den Knoten werden größer, während Stängel und Seitentriebe vergleichsweise dünn bleiben.
Ein kompakter, stabiler Wuchs ist deshalb meist aussagekräftiger als möglichst schnelles Höhenwachstum.
Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit passen zur Wachstumsphase?

Viele Cannabispflanzen wachsen während der Vegetationsphase unter warmen, relativ stabilen Bedingungen gut. Als grobe Orientierung werden bei eingeschaltetem Licht häufig Temperaturen im Bereich von etwa 22–28 °C verwendet. In der Dunkelphase kann es etwas kühler sein.
Solche Bereiche sind keine festen Grenzwerte. Genetik, Pflanzengröße, Lichtintensität, Luftbewegung und das gesamte Setup beeinflussen, welche Bedingungen gut funktionieren. Stabile Verhältnisse sind wichtiger als das dauerhafte Treffen einer einzelnen Zahl.
Welche Luftfeuchtigkeit ist sinnvoll?
Junge Pflanzen kommen häufig mit etwas höherer Luftfeuchtigkeit zurecht als Pflanzen kurz vor der Blüte. Als grobe Orientierung werden in der frühen Wachstumsphase oft etwa 60–70 % relative Luftfeuchtigkeit genutzt. Später kann sie schrittweise in Richtung etwa 50–65 % reduziert werden.
Sehr hohe Luftfeuchtigkeit bei stehender Luft kann Probleme begünstigen. Sehr trockene Luft erhöht dagegen den Wasserbedarf der Pflanze.
Wie wichtig sind Umluft und Abluft?
Umluft verhindert stehende Luft und sorgt für gleichmäßigere Bedingungen im Blätterdach. Die Blätter dürfen sich leicht bewegen, sollten aber nicht dauerhaft stark von einem Ventilator angeblasen werden.
Die Abluft erfüllt eine andere Aufgabe: Sie führt warme und feuchte Luft aus dem Raum ab. Umluft und Abluft ergänzen sich deshalb.
Wie gießt du Cannabis in der Wachstumsphase richtig?

Beim Gießen ist dauerhaft nasses Substrat eines der häufigsten vermeidbaren Probleme. Besonders kleine Pflanzen verbrauchen in einem großen Topf oft weniger Wasser, als die sichtbare Oberfläche vermuten lässt.
Verlasse dich deshalb nicht nur darauf, ob die obersten Zentimeter trocken aussehen. Das Topfgewicht, die Feuchtigkeit tiefer im Substrat und die Größe der Pflanze geben zusammen ein besseres Bild.
- prüfe das Topfgewicht vor dem Gießen,
- halte das Substrat nicht dauerhaft nass,
- gieße den durchwurzelten Bereich möglichst gleichmäßig,
- sorge für funktionierende Drainage,
- passe den Rhythmus an, wenn die Pflanze größer wird.
Hängende Blätter bedeuten nicht automatisch Wassermangel. Auch zu nasses Substrat kann zu schlaffen Blättern führen.
Welchen Dünger braucht Cannabis in der Wachstumsphase?

Während der Wachstumsphase spielt Stickstoff eine wichtige Rolle für die Bildung von Blättern und Trieben. Cannabis benötigt daneben weitere Makro- und Mikronährstoffe. Eine möglichst hohe Stickstoffmenge bedeutet deshalb nicht automatisch schnelleres Wachstum.
Wie viel zusätzliche Düngung nötig ist, hängt stark vom Medium ab. Viele Erdmischungen sind bereits vorgedüngt und können junge Pflanzen zunächst ausreichend versorgen.
Sehr dunkelgrüne Blätter, verbrannte Blattspitzen oder nach unten gekrümmte Blätter können unter anderem bei einer zu starken Nährstoffversorgung auftreten. Bevor du die Düngung veränderst, solltest du aber auch Bewässerung, Wurzelzustand und pH-Bedingungen berücksichtigen.
Warum beeinflusst der pH-Wert die Nährstoffaufnahme?
Eine Pflanze kann Mangelsymptome zeigen, obwohl Nährstoffe im Medium vorhanden sind. Wenn die Bedingungen im Wurzelbereich nicht zum verwendeten Substrat passen oder die Wurzeln dauerhaft zu nass stehen, kann die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt werden.
Mehr zu Nährstoffen, Überdüngung und Nährstoffaufnahme findest du im Guide zu Cannabis Düngung und pH-Wert.
Wann solltest du Cannabis in der Wachstumsphase umtopfen?

Umtopfen wird sinnvoll, wenn der vorhandene Topf den Wurzelraum zunehmend begrenzt. Hinweise können ein stark durchwurzelter Topf, ungewöhnlich schnelles Austrocknen oder stagnierendes Wachstum trotz ansonsten passender Bedingungen sein.
Topfe nicht allein nach einem Kalender um. Wurzeln, Pflanzenentwicklung, Wasserverbrauch und Topfgröße liefern bessere Hinweise.
Ein unnötig großer Topf kann das Gießen ebenfalls schwieriger machen, weil eine kleine Pflanze große Mengen feuchten Substrats noch nicht durchwurzelt hat.
Mehr dazu findest du in unserem Guide zum Cannabis umtopfen.
Wann solltest du Cannabis schneiden und trainieren?

Die Wachstumsphase eignet sich bei gesunden photoperiodischen Pflanzen gut, um ihre spätere Form zu beeinflussen. Vor der Blüte bleibt noch Zeit, damit sich die Pflanze nach Biegen, Umtopfen oder Schnittmaßnahmen erholen kann.
Low-Stress-Training
Beim Low-Stress-Training, kurz LST, werden Triebe vorsichtig gebogen und fixiert. Dadurch lässt sich das Blätterdach verbreitern und Licht kann mehr Seitentriebe erreichen.
Bei Autoflowers wird häufig eher auf schonende Trainingsmethoden gesetzt, weil ihre Vegetationszeit nicht beliebig verlängert werden kann.
Topping
Beim Topping wird die Spitze des Haupttriebs entfernt. Dadurch verteilt sich das weitere Wachstum stärker auf mehrere Seitentriebe.
Toppe nur eine gesunde und aktiv wachsende Pflanze. Direkt nach dem Umtopfen oder während deutlichen Stresses ist zusätzliche Erholungszeit sinnvoll.
Bei Autoflowers ist starkes Training weniger flexibel, weil ihre kurze Vegetationszeit nur begrenzt Zeit zur Erholung lässt.
Woran erkennst du gesundes vegetatives Wachstum?

Eine gesunde Cannabispflanze muss nicht perfekt symmetrisch aussehen. Entscheidend ist, ob sie kontinuierlich neue, stabile Pflanzenmasse bildet und keine Probleme fortschreiten.
Positive Anzeichen sind unter anderem:
- regelmäßig entstehende neue Triebe,
- stabile Stängel und Seitentriebe,
- eine überwiegend gleichmäßige Blattfarbe,
- zur Genetik passende Abstände zwischen den Knoten,
- zunehmendes Wurzel- und Blattwachstum,
- ein zur Pflanzengröße passender steigender Wasserverbrauch.
Ein einzelnes beschädigtes oder altes Blatt ist noch kein Beweis für ein grundsätzliches Problem. Beobachte immer die gesamte Pflanze und die Entwicklung über mehrere Tage.
Welche Probleme treten in der Cannabis Wachstumsphase häufig auf?

Langsames oder gestopptes Wachstum
Wenn eine Cannabispflanze kaum weiterwächst, solltest du zunächst die grundlegenden Bedingungen prüfen.
- zu nasses oder sehr kaltes Substrat,
- zu wenig oder zu intensives Licht,
- begrenzter Wurzelraum,
- pH- oder Nährstoffprobleme,
- Schädlinge oder beschädigte Wurzeln,
- Stress nach Umtopfen oder starkem Training.
Ändere nicht mehrere Faktoren gleichzeitig. Prüfe zuerst Wasser, Wurzelraum, Temperatur und Licht und beobachte, wie die Pflanze reagiert.
Gelbe Blätter
Gelbe Cannabisblätter können verschiedene Ursachen haben. Dazu gehören unter anderem Nährstoffprobleme, Überwässerung, ungeeignete pH-Bedingungen und Lichtstress.
Für eine genauere Diagnose findest du unseren Guide zu gelben Cannabisblättern.
Lange und dünne Triebe
Große Internodienabstände und ein schwacher Stängel können auf zu wenig nutzbares Licht hinweisen. Prüfe Lichtintensität, Lampenposition und mögliche Abschattung durch andere Pflanzen.
Dunkelgrüne oder gekrümmte Blätter
Sehr dunkelgrüne Blätter und nach unten gekrümmte Spitzen können unter anderem mit einer zu hohen Stickstoff- oder Nährstoffversorgung zusammenhängen. Beurteile solche Symptome immer zusammen mit Düngung, Bewässerung und neuem Wachstum.
Blattränder rollen sich nach oben
Dieses Symptom kann bei hoher Temperatur, trockener Luft oder zu intensiver Beleuchtung auftreten. Prüfe deshalb das Klima und die Lichtintensität direkt auf Höhe des Blätterdachs.
Trauermücken und andere Schädlinge
Dauerhaft feuchtes Substrat kann Trauermücken begünstigen. Kontrolliere Blattunterseiten, Substratoberfläche und den Bereich rund um die Töpfe regelmäßig.
Sauberkeit, passende Gießabstände und gute Luftbewegung sind meist sinnvoller, als ohne klare Diagnose mehrere Maßnahmen gleichzeitig einzusetzen.
Was unterscheidet die Wachstumsphase indoor und outdoor?
Cannabis Wachstumsphase indoor
Indoor kannst du Dauer, Lichtzyklus, Temperatur und Luftbewegung weitgehend selbst steuern. Dadurch lässt sich die Vegetationsphase gut planen, gleichzeitig müssen die Bedingungen regelmäßig kontrolliert werden.
Achte besonders auf:
- ausreichenden Platz für die spätere Blüte und den Stretch,
- gleichmäßige Beleuchtung,
- passenden Wurzelraum,
- funktionierende Umluft und Abluft,
- ein zum Pflanzenwachstum passendes Gießverhalten.
Cannabis Wachstumsphase outdoor
Outdoor hängen Dauer und Geschwindigkeit des Wachstums stärker von Tageslänge, Jahreszeit, Temperatur und Standort ab. Photoperiodische Pflanzen können dadurch deutlich länger vegetativ wachsen als viele Indoor-Pflanzen.
Ein Standort mit ausreichend Licht und guter Luftbewegung unterstützt ein stabiles Wachstum. Junge Pflanzen reagieren allerdings empfindlicher auf extreme Hitze, Kälte, starken Wind oder dauerhaft vernässten Boden.
Wann endet die Cannabis Wachstumsphase?

Bei photoperiodischen Pflanzen endet die vegetative Phase, wenn die Pflanze in die Blüte übergeht. Indoor wird dieser Übergang normalerweise durch eine Verkürzung des Lichtzyklus auf etwa 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit ausgelöst.
Der richtige Zeitpunkt richtet sich nicht nur nach dem Alter der Pflanze. Vor der Umstellung solltest du prüfen, ob sie gesund ist, ausreichend Wurzelraum besitzt und genug Platz für den späteren Stretch vorhanden ist.
- Ist die Pflanze frei von akuten Problemen?
- Steht sie im vorgesehenen finalen Topf?
- Ist ausreichend Höhe für den Stretch vorhanden?
- Sind größere Trainingseingriffe abgeschlossen?
- Laufen Temperatur und Bewässerung stabil?
Wenn mehrere Punkte noch nicht passen, kann es bei photoperiodischen Pflanzen sinnvoll sein, die Wachstumsphase zunächst fortzusetzen und bestehende Probleme zu beheben.
Wie sich die Anforderungen anschließend verändern, erklären wir im Guide zur Cannabis Blütephase.
In der Cannabis Wachstumsphase entsteht die Pflanzenstruktur
Die Cannabis Wachstumsphase ist die Vegetationsphase zwischen Sämling und Blüte. In ihr baut die Pflanze hauptsächlich Wurzeln, Stängel, Blätter und Seitentriebe auf. Bei photoperiodischen Pflanzen kannst du die Dauer indoor über den Lichtzyklus steuern, während Autoflowers ihrem eigenen Entwicklungszeitplan folgen.
Entscheidend sind keine einzelnen „perfekten“ Werte, sondern stabile Bedingungen. Passendes Licht, kontrollierte Bewässerung, genügend Wurzelraum und eine angemessene Nährstoffversorgung schaffen die Grundlage für gesundes vegetatives Wachstum.
FAQ zur Cannabis Wachstumsphase
Sind Cannabis Wachstumsphase und Vegetationsphase dasselbe?
Ja. Mit Cannabis Wachstumsphase oder Vegetationsphase ist normalerweise die vegetative Entwicklungsphase nach der Sämlingsphase und vor der Blüte gemeint. Die Pflanze bildet in dieser Zeit hauptsächlich Wurzeln, Blätter, Stängel und Seitentriebe.
Wann beginnt die Cannabis Wachstumsphase?
Der Übergang beginnt, sobald der Sämling mehrere echte Blattpaare entwickelt, stabil wächst und regelmäßig neue Triebe bildet. Bei Stecklingen beginnt aktives vegetatives Wachstum nach erfolgreicher Bewurzelung.
Wie lange dauert die Cannabis Wachstumsphase?
Es gibt keine feste Dauer. Photoperiodische Pflanzen können indoor mehrere Wochen oder länger vegetativ gehalten werden. Autoflowers haben eine deutlich weniger flexible Wachstumsphase und wechseln altersabhängig in die Blüte.
Welcher Lichtzyklus ist in der Cannabis Wachstumsphase üblich?
Für photoperiodische Pflanzen ist 18/6 ein weit verbreiteter Lichtzyklus: 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit. Auch längere Lichtphasen werden genutzt. Entscheidend sind zusätzlich Lichtintensität und Klima.
Wann endet die Cannabis Wachstumsphase?
Bei photoperiodischen Pflanzen endet sie mit dem Übergang zur Blüte. Indoor wird dieser normalerweise durch einen kürzeren Lichtzyklus eingeleitet. Autoflowers wechseln dagegen unabhängig von einer 12/12-Umstellung altersabhängig in die Blüte.