In der Cannabis Blütephase braucht deine Pflanze vor allem eines: stabile Bedingungen. Bei photoperiodischen Pflanzen leitest du die Blüte indoor normalerweise mit 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit ein. Danach geht es darum, Stretch, Klima, Gießen und Düngung ruhig zu begleiten, ohne jeden Tag etwas Neues auszuprobieren.

Autoflowers funktionieren etwas anders. Sie beginnen von selbst zu blühen und brauchen keine Umstellung auf 12/12. Trotzdem laufen auch sie durch Vorblüte, Stretch, Bud-Aufbau und Reife.
In diesem Guide erfährst du, wann du Cannabis in die Blüte schicken solltest, wie der Lichtzyklus funktioniert und worauf es bei Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wasser, Nährstoffen und typischen Problemen ankommt.
Hinweis: Dieser Beitrag richtet sich an volljährige Leser. Beachte immer die geltenden Regeln an deinem Standort.
Was passiert in der Cannabis Blütephase?

Während der Wachstumsphase baut die Pflanze vor allem Wurzeln, Blätter, Seitentriebe und Höhe auf. In der Blüte verschiebt sich der Fokus langsam auf Blütenansätze, Buds, Harz und Aroma.
Ganz aufhören zu wachsen wird sie am Anfang aber nicht. Viele photoperiodische Sorten legen nach der Umstellung noch einmal deutlich an Höhe zu. Dieser Stretch gehört zur Blütephase und kann je nach Genetik sehr unterschiedlich ausfallen.
Eine kompakte, Indica-lastige Pflanze bleibt häufig kontrollierbarer. Sativa-lastige Sorten können dagegen stärker und länger stretchen. Auch zwei Pflanzen derselben Sorte müssen sich nicht exakt gleich verhalten.
Wenn du genau sehen möchtest, was in den einzelnen Wochen passiert, findest du dafür den separaten Guide Cannabis Blüte Woche für Woche. Hier bleiben wir bei der praktischen Steuerung der gesamten Blütephase.
Die Blütephase kurz zusammengefasst
| Bereich | Praktische Orientierung |
|---|---|
| Photoperiodisch indoor | meist 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit |
| Autoflower | beginnt automatisch zu blühen |
| Frühe Blüte | Stretch, Vorblüte und erste Budsites |
| Mittlere Blüte | Buds werden dichter, Geruch und Harz nehmen zu |
| Späte Blüte | Reife, weniger neues Wachstum und Trichomkontrolle |
| Training | früh noch sanft möglich, später möglichst wenig Stress |
Wann solltest du Cannabis in die Blüte schicken?
Der richtige Zeitpunkt hängt nicht nur vom Alter der Pflanze ab. Wichtiger sind Höhe, Genetik, verfügbarer Platz, Wurzelraum und allgemeine Gesundheit.
Photoperiodische Pflanzen geben dir dabei mehr Kontrolle. Du kannst die Wachstumsphase verlängern oder früher auf 12/12 umstellen. Autoflowers nehmen dir diese Entscheidung ab und starten nach ihrem eigenen Zeitplan.
Rechne den Stretch mit ein
Schicke deine Pflanze nicht erst in die Blüte, wenn sie fast an der Lampe steht. Viele Sorten wachsen nach der Umstellung noch deutlich weiter. Besonders in kleinen Zelten wird das schnell zum Problem.
Als grobe Orientierung kannst du überlegen, wie viel Platz oberhalb der Pflanze noch bleibt und wie stark die Genetik wahrscheinlich stretcht. Eine exakte Formel gibt es nicht.
MySeeds-Tipp: Lieber etwas früher umstellen und den Stretch entspannt begleiten, als später jeden hohen Trieb retten zu müssen.
Nur gesunde Pflanzen umstellen
Eine Pflanze mit starkem Wurzelstress, Überwässerung, pH-Problemen oder deutlichem Mangel solltest du möglichst erst stabilisieren. Die Blüte löst solche Probleme nicht von allein.
Sobald Stretch und Bud-Aufbau beginnen, braucht die Pflanze ihre Energie für die Umstellung. Ein bestehendes Problem kann dann schneller sichtbar werden.
Vorher in den finalen Topf
Am entspanntesten läuft die Umstellung, wenn die Pflanze schon vor der Blüte in ihrem finalen Topf steht. Starkes Umtopfen während der Blüte kostet unnötig Zeit und belastet die Wurzeln.
Die Vorbereitung beginnt deshalb schon am Ende der vegetativen Phase.
Cannabis Blüte einleiten: So funktioniert 12/12

Bei photoperiodischen Pflanzen wird die Blüte indoor normalerweise mit einem Lichtzyklus von 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit gestartet. Die längere Nacht signalisiert der Pflanze, dass sich die Jahreszeit verändert.
Autoflowers brauchen dieses Signal nicht. Sie können auch unter einem längeren Lichtplan weiterlaufen und beginnen trotzdem automatisch zu blühen.
Die Dunkelphase sollte wirklich dunkel sein
Regelmäßige Lichtlecks können photoperiodische Pflanzen stressen. Das bedeutet nicht, dass ein winziger Lichtpunkt sofort den ganzen Grow ruiniert. Trotzdem sollte der Raum während der Dunkelphase so zuverlässig wie möglich dunkel bleiben.
Prüfe Reißverschlüsse, Lüftungsöffnungen, Kontrolllampen und andere Lichtquellen. Oft reicht ein kurzer Blick in den ausgeschalteten Growraum, um Schwachstellen zu finden.
Nicht alles gleichzeitig verändern
Ein häufiger Fehler ist, gleichzeitig den Lichtzyklus umzustellen, die Lampe stärker zu dimmen, den Dünger zu wechseln und die Pflanze stark zu entlauben. Dann weißt du später kaum noch, worauf sie eigentlich reagiert.
Stelle lieber Schritt für Schritt um. So bleibt der Übergang ruhiger und du erkennst schneller, wenn etwas nicht passt.
Vorblüte und Stretch richtig einschätzen

Die Vorblüte erkennst du meist an kleinen weißen Pistillen an den Knotenpunkten. Gleichzeitig beginnt bei vielen Pflanzen der Stretch. Seitentriebe ziehen nach oben, die Abstände zwischen den Knoten werden größer und die spätere Blütenstruktur wird sichtbar.
Der Stretch ist kein Problem, solange genug Platz bleibt. Kritisch wird es erst, wenn einzelne Triebe fast an die Lampe wachsen oder das Blätterdach sehr ungleichmäßig wird.
Wie lange dauert der Stretch?
Bei vielen photoperiodischen Sorten liegt der stärkste Stretch ungefähr in den ersten zwei bis drei Wochen nach der Umstellung. Sativa-lastige Pflanzen können länger wachsen, kompakte Indicas oft kürzer.
Autoflowers stretchen ebenfalls, aber ihr Blütestart hängt nicht vom Lichtwechsel ab.
Kannst du den Stretch noch kontrollieren?
In der frühen Blüte kannst du hohe Triebe vorsichtig herunterbinden. Sanftes LST funktioniert oft gut, solange die Pflanze gesund ist.
Auf starkes Topping oder grobe Eingriffe solltest du jetzt eher verzichten. Die Pflanze soll ihre Energie in Stretch und Blütenbildung stecken, nicht in lange Erholung.
Licht während der Cannabis Blütephase

Gutes Licht ist wichtig, aber mehr Leistung bringt nicht automatisch bessere Buds. Die Pflanze kann nur so viel Licht nutzen, wie Klima, Wasser, Wurzeln und Nährstoffversorgung erlauben.
Typische Zeichen für zu starke Beleuchtung sind:
- sehr helle obere Blätter,
- nach oben gerollte Blattränder,
- trockene oder gelbe Spitzen,
- ausgebleichte Bud-Spitzen,
- Stress direkt unter der Lampe.
Wenn vor allem die obersten Blätter oder Buds betroffen sind, findest du im Guide zu Cannabis Lichtstress eine genauere Einordnung.
MySeeds-Tipp: Prüfe den Lampenabstand besonders während des Stretchs. Die Pflanze kann in wenigen Tagen deutlich näher ans Licht wachsen.
Temperatur während der Blüte
Viele Indoor-Grows laufen bei ungefähr 20–26 °C stabil. Das ist aber kein magischer Bereich, der für jede Pflanze und jedes Setup exakt gelten muss.
Wichtiger sind moderate Werte ohne extreme Sprünge. Zu hohe Temperaturen können Wasserverbrauch und Lichtstress verstärken. Sehr kalte Wurzeln können die Nährstoffaufnahme bremsen.
Miss die Temperatur auf Höhe der Pflanzenspitzen. Direkt unter der Lampe ist es oft wärmer als am Boden des Zelts.
Was passiert in der Dunkelphase?
Wenn das Licht ausgeht, kühlt der Raum ab und die Luftfeuchtigkeit steigt häufig. Genau dann kann sich Feuchtigkeit in einem dichten Blätterdach oder zwischen Buds sammeln.
Eine leichte Abkühlung ist normal. Große Temperatursprünge und dauerhaft hohe Nachtfeuchtigkeit solltest du aber vermeiden.
Luftfeuchtigkeit in der Cannabis Blütephase
In der frühen Blüte verträgt die Pflanze oft noch etwas mehr Luftfeuchtigkeit. Mit zunehmender Bud-Dichte wird trocknere und bewegte Luft wichtiger.
Als grobe Orientierung:
- Frühe Blüte: häufig etwa 45–55 % relative Luftfeuchtigkeit
- Mittlere Blüte: häufig etwa 40–50 %
- Späte Blüte: eher niedriger und möglichst stabil
Diese Werte sind keine Garantie. Genetik, Temperatur, Raumgröße, Abluft und Bud-Dichte spielen ebenfalls eine Rolle.
Umluft ist nicht dasselbe wie Abluft
Ein Ventilator bewegt die Luft im Raum. Die Abluft bringt feuchte und warme Luft nach draußen. Beides gehört zusammen.
Der Ventilator sollte die Pflanzen leicht bewegen, aber nicht dauerhaft mit voller Kraft auf dieselbe Stelle blasen. Ziel ist ein gleichmäßiger Luftaustausch, kein Sturm im Zelt.
Cannabis in der Blüte richtig gießen
Während Stretch und Bud-Aufbau kann der Wasserverbrauch deutlich steigen. Trotzdem solltest du nicht nach einem festen Kalender gießen.
Prüfe lieber:
- Wie schwer ist der Topf?
- Wie schnell trocknet das Medium?
- Wie warm ist der Raum?
- Wirkt die Pflanze vital oder hängen die Blätter?
Hängende Blätter bedeuten nicht automatisch, dass Wasser fehlt. Auch dauerhaft nasse Wurzeln können schlaffes Laub verursachen.
MySeeds-Tipp: Ist der Topf noch schwer, ist mehr Wasser meistens nicht die Lösung.
Düngung während der Blütephase
In der Blüte verschiebt sich der Nährstoffbedarf. Die Pflanze braucht weiterhin ein ausgewogenes Profil, aber Phosphor und Kalium werden für Blütenentwicklung und Wasserhaushalt wichtiger.
Das heißt nicht, dass du ab dem ersten Blütetag maximalen Blütedünger geben solltest. Eine sanfte Umstellung ist meist entspannter als ein harter Wechsel.
Wann auf Blütedünger umstellen?
Du kannst mit der Umstellung beginnen, sobald die Vorblüte sichtbar wird und die Pflanze klar in Richtung Blütenbildung geht. Während des frühen Stretchs braucht sie häufig noch etwas Stickstoff.
Wie viel Dünger sinnvoll ist, hängt stark vom Medium ab. Vorgedüngte Erde, Coco, Hydro sowie organische und mineralische Systeme lassen sich nicht über denselben Plan führen.
Die ausführliche Erklärung zu NPK, pH-Wert, Überdüngung und Lockout findest du im Guide Cannabis Düngung und pH-Wert.
Woran erkennst du zu viel Dünger?
- gelbe oder braune Blattspitzen,
- sehr dunkelgrüne Blätter,
- nach unten krallende Blätter,
- langsameres Wachstum trotz höherer Dosis,
- Probleme kurz nach dem Düngen.
Wenn diese Zeichen auftauchen, solltest du nicht noch mehr nachlegen. Prüfe Dosierung, pH-Wert, Wasser und Wurzeln.
Training und Entlaubung in der Blüte

In der frühen Blüte kannst du ein ungleichmäßiges Blätterdach noch sanft korrigieren. Später ist weniger meistens mehr.
Einzelne Blätter kannst du entfernen, wenn sie:
- komplett abgestorben sind,
- stark beschädigt sind,
- dauerhaft auf einem Bud liegen,
- die Luftbewegung im dichten Inneren stark blockieren.
Gesunde Fächerblätter solltest du nicht wahllos entfernen. Sie liefern Energie und helfen der Pflanze beim Wasserhaushalt.
MySeeds-Tipp: Entlauben soll die Pflanze öffnen, nicht nackt machen.
Photoperiodisch oder Autoflower: Der Unterschied in der Blüte
| Merkmal | Photoperiodisch | Autoflower |
|---|---|---|
| Blütestart | durch veränderten Lichtzyklus | automatisch nach Alter |
| Lichtplan | indoor meist 12/12 | kein 12/12 für den Start nötig |
| Kontrolle über die Vegi | hoch | begrenzt |
| Training | mehr Zeit zur Erholung | früh und sanft |
| Fehler korrigieren | vor der Blüte oft leichter | frühe Fehler kosten schnell Zeit |
Autoflowers musst du nicht “in die Blüte schicken”. Sie starten selbstständig. Genau deshalb solltest du sie von Anfang an möglichst stressarm führen.
Indoor- und Outdoor-Blüte
Blütephase indoor
Indoor steuerst du Licht, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftbewegung selbst. Das gibt dir viel Kontrolle, bedeutet aber auch, dass du Lichtlecks, Lampenabstand und Klima regelmäßig prüfen musst.
Wichtig sind:
- ein zuverlässiger 12/12-Zyklus bei photoperiodischen Pflanzen,
- eine dunkle Nachtphase,
- genug Abstand zur Lampe,
- bewegte Luft im Blätterdach,
- eine funktionierende Abluft.
Blütephase outdoor
Outdoor starten photoperiodische Pflanzen, wenn die Tage kürzer werden. Der genaue Zeitpunkt hängt von Genetik, Standort und Tageslänge ab.
In Deutschland wird besonders die späte Blüte spannend. Kühlere Nächte, Regen und hohe Luftfeuchtigkeit können dichte Buds belasten. Ein sonniger, luftiger und möglichst geschützter Standort hilft.
Weibliche und männliche Pflanzen erkennen

Bei regulären Samen zeigen die Pflanzen in der Vorblüte ihr Geschlecht. Weibliche Pflanzen entwickeln kleine Kelche mit weißen Pistillen. Männliche Pflanzen bilden runde Pollensäcke.
Wenn du unbestäubte Blüten möchtest, solltest du männliche Pflanzen rechtzeitig erkennen und vom weiblichen Bestand trennen. Die genauen Merkmale findest du im Guide zu männlichen und weiblichen Cannabispflanzen.
Typische Probleme während der Blütephase

Gelbe oder braune Blätter
Einzelne gelbe untere Blätter können in der späten Blüte normal sein. Wenn die Verfärbung früh beginnt, sich schnell ausbreitet oder braune Flecken dazukommen, solltest du genauer hinschauen.
Mögliche Ursachen sind pH-Probleme, falsches Gießen, Überdüngung, Mangel, Lichtstress oder Wurzelprobleme. Der Guide zu Cannabis gelbe Blätter hilft dir bei der Diagnose.
Zu starker Stretch
Wenn die Pflanze zu hoch wird, wurde sie möglicherweise zu spät umgestellt oder die Genetik stretcht stärker als erwartet. In der frühen Blüte kannst du einzelne Triebe noch vorsichtig herunterbinden.
Zu hohe Luftfeuchtigkeit
Je dichter die Buds werden, desto wichtiger wird trockene, bewegte Luft. Prüfe auch die Werte während der Dunkelphase, weil die Luftfeuchtigkeit dann oft ansteigt.
Verbrannte Blattspitzen
Gelbe oder braune Spitzen können auf Überdüngung, zu starkes Licht oder ein sehr scharfes Medium hindeuten. Prüfe, ob vor allem die oberen Blätter oder die ganze Pflanze betroffen sind.
Lichtlecks
Regelmäßige Störungen der Nachtphase können photoperiodische Pflanzen stressen. Prüfe den Raum während der Dunkelzeit und verdecke unnötige Leuchtanzeigen.
Schwere Buds und schwache Zweige
Wenn Zweige nachgeben, kannst du sie mit Pflanzenbindern oder Stützen sichern. Binde nicht zu eng, damit der Trieb nicht eingeschnürt wird.
Deine Blütephase-Checkliste
- Photoperiodische Pflanzen zuverlässig unter 12/12 führen.
- Dunkelphase auf Lichtlecks prüfen.
- Stretch und Lampenabstand im Blick behalten.
- Temperatur auf Höhe der Pflanzenspitzen messen.
- Luftfeuchtigkeit mit zunehmender Bud-Dichte senken.
- Nach Topfgewicht statt nach Kalender gießen.
- Dünger schrittweise auf die Blüte abstimmen.
- In der mittleren und späten Blüte keine harten Trainingsmethoden mehr starten.
- Gelbe Blätter nach Position und Muster beurteilen.
- Den Erntezeitpunkt nicht nur nach Wochenzahl bestimmen.
Woran erkennst du das Ende der Blütephase?
Das Ende der Blüte erkennst du nicht nur an der Kalenderwoche. Sortenangaben sind eine gute Orientierung, aber Klima, Genetik und Stress können die reale Dauer verändern.
Typische Reifezeichen sind weniger neues Blütenwachstum, zurückgehende weiße Pistillen und eine Veränderung der Trichome.
Die vollständige Anleitung findest du im Guide, mit dem du Cannabis-Trichome erntereif erkennen kannst.
In der Blüte ist Ruhe oft die beste Strategie
In der Cannabis Blütephase musst du nicht jeden Tag etwas verändern. Oft läuft es besser, wenn du dein Setup stabil hältst und nur eingreifst, wenn die Pflanze dir wirklich einen Grund gibt.
Bei photoperiodischen Pflanzen startest du die Blüte mit 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit. Danach beobachtest du Stretch, Lampenabstand, Klima, Wasserbedarf und Düngung. Autoflowers beginnen automatisch und profitieren besonders von einer stressarmen Führung.
Je dichter die Buds werden, desto wichtiger werden Luftfeuchtigkeit, Umluft und Geduld. Wenn du ruhig beobachtest und nicht jedes kleine Zeichen überkorrigierst, bringst du deine Pflanzen deutlich entspannter durch die Blüte.
FAQ zur Cannabis Blütephase
Wann beginnt die Cannabis Blütephase?
Bei photoperiodischen Pflanzen beginnt die Blüte indoor meist nach der Umstellung auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit. Autoflowers starten automatisch nach Alter und Genetik.
Wann sollte man Cannabis in die Blüte schicken?
Der richtige Zeitpunkt hängt von Höhe, Genetik, verfügbarem Platz, Wurzelraum und Gesundheit ab. Stelle die Pflanze um, bevor der spätere Stretch zu Platzproblemen führt.
Wie leite ich die Cannabis Blüte ein?
Bei photoperiodischen Pflanzen stellst du den Lichtzyklus normalerweise auf 12 Stunden Licht und 12 Stunden Dunkelheit um. Die Dunkelphase sollte möglichst zuverlässig und frei von regelmäßigen Lichtlecks bleiben.
Welcher Lichtzyklus gilt in der Blüte?
Photoperiodische Pflanzen werden indoor meist unter 12/12 geführt. Autoflowers brauchen keinen 12/12-Zyklus, um mit der Blüte zu beginnen.
Welche Temperatur ist in der Blüte sinnvoll?
Viele Indoor-Grows laufen bei ungefähr 20–26 °C stabil. Wichtiger als eine exakte Zahl sind moderate Werte ohne starke Schwankungen.
Welche Luftfeuchtigkeit braucht Cannabis in der Blüte?
In der frühen Blüte sind häufig etwa 45–55 % möglich. Mit zunehmender Bud-Dichte sollte die Luftfeuchtigkeit eher niedriger und stabil gehalten werden.
Wann sollte man auf Blütedünger umstellen?
Die Umstellung beginnt meist mit sichtbarer Vorblüte und dem Übergang in die Blütenbildung. Passe den Dünger schrittweise an und beobachte, wie die Pflanze reagiert.
Kann man Cannabis in der Blüte noch trainieren?
Sanftes LST ist während des frühen Stretchs noch möglich. Starkes Topping, grobe Defoliation und andere harte Eingriffe solltest du in der mittleren und späten Blüte vermeiden.
Wie lange dauert die Cannabis Blütephase?
Viele Sorten liegen ungefähr zwischen sieben und zehn Wochen Blüte. Schnellere oder längere Genetiken können davon abweichen.
Woran erkenne ich das Ende der Blüte?
Reife Buds zeigen weniger neues Blütenwachstum, veränderte Pistillen und weiterentwickelte Trichome. Entscheide den Erntezeitpunkt nicht nur nach Kalender.